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Ballaststoffe sind für jeden anders

Aus dem Buch Nahrungsmittel-Intoleranzen von Univ.-Dozent Dr. med. Maximilian Ledochowski

TRIAS Verlag
155 Seiten

Die meisten Ernährungsempfehlungen lassen außer Acht, dass jeder Darm für unterschiedliche Substanzen unterschiedliche Resorptionsleistungen hat.

So können zwischen 5 und 75 Prozent der europäischen Bevölkerung (die starke Schwankungsbreite ergibt sich aus den unterschiedlichen ethnischen Zugehörigkeiten) aus dem Darm keinen Milchzucker (Laktose) aufnehmen; für diese Menschen stellen die meisten Milchprodukte eine Ballaststoffquelle dar.
Rund ein Drittel der europäischen Bevölkerung kann Fruchtzucker (Fruktose) nicht oder nur sehr schlecht resorbieren; für diese Menschen sind Obst und Fruchtsäfte Ballaststoffe.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt – unterstützt vom deutschen Landwirtschaftsministerium – die Aufnahme von 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag.
Für jeden.
Es bleibt unberücksichtigt, ob jemand eine Resorptionsstörung für ein Kohlenhydrat hat (ein Großteil der Bevölkerung hat aber irgendeine Resorptionsstörung).
Es bleibt unberücksichtigt, wie alt jemand ist (alte Menschen haben eine ganz andere Resorptionsleistung als Junge).
Es bleibt unberücksichtigt, wie schwer jemand ist (demnach müsste ein 100 Kilo schwerer Bodybuilder die gleiche Ballaststoffmenge zu sich nehmen wie ein 10 Kilo leichtes Kind).

Wie sinnvoll solche »allgemeinen« Empfehlungen sind, lässt sich auch daran fest machen, dass die Zufuhr von 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag in etwa dem Verzehr von zehn Salatköpfen pro Tag entspricht!

Wie so eine Empfehlung von allen »Experten« unwidersprochen akzeptiert werden kann, ist schwer nachvollziehbar, dient aber der Lebensmittelindustrie als Rechtfertigung und Maßgabe für die Entwicklung ihrer Produkte.

Der Vermerk »reich an Ballaststoffen« sollte daher für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten eher als Gefahrenhinweis bewertet werden.
Ballaststoffe können nicht generell als »gesund« eingestuft werden, da es große individuelle Unterschiede bei der Verwertung im Darm gibt.

Das Buch: “Nahrungsmittel-Intoleranzenvon Univ.-Doz. Dr. med. Maximilian Ledochowski, erschienen in TRIAS Verlag, ist ein praktischer Ratgeber, wo Sie Antworten auf wichtige Fragen finden, wie z. B.:

-  Wie enstehen Unverträglichkeiten?
-  Welche Beschwerden für welche Unverträglichkeiten sind typisch?
-  Wie kommt es zu Mehrfachintoleranzen? Was kann man tun?

und Vieles mehr.

Überzeugt?

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Unser glutenfreies Sommerfest 2015

Am 11.07.2015 fand, schon das 10. Mal, unser traditionelles QUERFOOD glutenfrei leben Sommerfest in Putzbrunn statt.
Das  Wetter  machte dieses Jahr mit und so konnten alle das Event, bei Sommertemperaturen und blauem Himmel, in vollen Zügen genießen.

Die Stände der verschiedenen Hersteller waren stets sehr gut besucht.

Eine gut gefüllte Kuchentheke lockte mit einer bunten Auswahl an glutenfreien Leckereien.

Das glutenfreie Catering und natürlich auch die leckeren Probierhäppchen an den Ständen trugen dazu bei, dass wirklich jeder auf seinen Geschmack kam.

Während die “großen” Gäste im Lagerverkauf von Rabatt-Aktionen profitierten und dabei ihre Einkaufstüten füllten,

war für die Kinder draußen einiges an Spiel und Spaß geboten: Eine Hüpfburg, Kinderschminkerin, verschiedene Fahrgeräte und einiges mehr sorgten dafür, dass die Eltern in Ruhe stöbern konnten.

Auch unsere Tombola, die mit unterschiedlichsten glutenfreien Waren bestückt war, war ein voller Erfolg.

Von der Frischbackwarentheke verbreitete sich ein herrlicher Duft.
In Backkursen von Schär konnte man lernen, wie man den Duft frischer - natürlicher glutenfreier - Backwaren auch zu sich nach Hause holen kann. Es herrschte eine tolle, lockere Atmosphäre.
Wie jedes Jahr knüpfte man neue Kontakte und Bekanntschaften, tauschte Erfahrungen und Tipps zur Zöliakie aus und versprach sich nächstes Jahr wiederzutreffen.
Haben Sie das QUERFOOD glutenfrei leben Sommerfest verpasst?

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Glutenunverträglichkeit: Diagnose, Symptome, Anzeichen und Küchentipps

Inhalt

•    Gluten
•    Anzeichen und Symptome
•    Diagnoseverfahren
•    Maßnahmen bei Glutenunverträglichkeit
•    Glutenfreie Ernährung / Ernährung nach Plan
•    Infos zu einzelnen Nährstoffen
•    Küchentipps

Der Begriff Glutenunverträglichkeit, auch als Glutenintoleranz, Glutensensivität, einheimische Sprue oder Zöliakie bekannt, ist inzwischen so aktuell wie Glukose- oder Laktoseintoleranz (Zucker-oder Milchzuckerunverträglichkeit). Viele Anzeichen aller genannten Erkrankungen hängen mit unserer Verdauung zusammen. Die Diagnose ist bei solchen, meist mit sehr diffusen Beschwerden und Symptomen einhergehenden Krankheiten oft schwierig. Bei einer zweifelsfrei festgestellten Zöliakie mit ausgeprägten, klaren Symptomen ist rasches Handeln angesagt. Experten sind sich einig, dass Krebserkrankungen, Mangelerscheinungen (z.B. zu wenig Vitamine und Spurenelemente) sowie neurologische Erkrankungen Folgen von Zöliakie sein können.

Im Zusammenhang mit Zöliakie stehen auch Diabetes und Schilddrüsen-Erkrankungen. Da bei dem Gesamtbegriff Glutenunverträglichkeit viele Details und Unterschiede zu beachten sind, ist eine intensive Diagnostik der wichtigste Schritt. Wer bei ersten Verdachtsmomenten zum Arzt geht, braucht sich grundsätzlich keine Sorgen machen. Allerdings sind bei einer nötigen Therapie Konsequenz und Disziplin gleichermaßen gefordert.

Um Zusammenhänge besser zu verstehen und notwendige Maßnahmen eher einzusehen, sollten sich Betroffene intensiv mit dem Thema Glutenintoleranz beschäftigen. Nachfolgende Informationen und Überlegungen sollen helfen, einen Gesamtüberblick über diese Krankheiten und das Verständnis für nötige Therapieformen zu schaffen. Dazu ist es erforderlich, Begriffe wie Gluten, Glutenintoleranz, Glutensensitivität, Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie richtig einzuordnen und zu verstehen.
Danach ist es leichter, verdächtige Anzeichen, gelegentliche Beschwerden und klare Symptome zu beurteilen. Wenn der Patient präzise Angaben macht, kann ein Arzt rascher zu einer gesicherten Diagnose gelangen.

Gluten
Allgemein gesagt ist Gluten ein Eiweißgemisch. Es kommt in Körnern von diversen Getreidearten wie Dinkel, Gerste, Hafer, Roggen und vor allem Weizen vor. Beim Backen sorgt es für die Klebeeigenschaften, also für das Zusammenhalten des Backteiges, weshalb es manchmal auch Klebereiweiß heißt. Genauer betrachtet besteht Gluten chemisch aus kleineren Eiweißbausteinen, dem Gliadin und dem Glutenin. Das Gliadin, auch Prolamin genannt, ein sogenanntes Reserve- oder Speicherprotein, besteht aus den Varianten Alpha-, Beta-, Gamma- und Delta-Gliadin. Die ersten drei Varianten sollen für eine Glutenintoleranz verantwortlich sein.

Normalerweise spaltet das Enzym Transglutaminase das Eiweißgemisch Gluten in der Dünndarmschleimhaut. Im Darm von Zöliakie-Patienten bilden sich allerdings Antikörper (IgA) gegen Gliadin und gegen das Enzym. Da der Körper in diesem Fall das Gluten als schädlich einstuft, greift er es mit seinen Antikörpern an. Diese, auch gegen die Transglutaminase gerichtete Immunreaktion verursacht letztlich eine Entzündung der Darmschleimhaut. Dadurch erfolgt im Laufe der Zeit eine gravierende Schädigung der für die Nährstoffaufnahme wichtigen Darmzotten.

Als überschießende Reaktion des Immunsystems auf das an sich harmlose Getreideeiweiß löst das Abwehrsystem des Körpers eine unheilvolle Kettenreaktion aus. Die Aufnahme wichtiger Nährstoffe aus dem Darm ins Blut ist gestört (Malabsorption). Unangenehme Beschwerden und schlimmstenfalls schwere Begleit- oder Folgeerkrankungen sind ohne konsequente Therapie vorprogrammiert. Mit Blick auf die Abläufe im Dünndarm lässt sich die Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) als Autoimmunerkrankung und in gewissem Sinne auch als allergische Erkrankung charakterisieren. Allerdings sind sich sogar Experten bei diesem Punkt noch uneinig.

Anzeichen und Symptome

Wie schon zu Beginn angedeutet, gibt es sehr viele Symptome, hinter denen sich eventuell eine Unverträglichkeit gegen Gluten, besser gesagt gegen die Gliadine, verstecken könnte. Grundsätzlich ist festzustellen, dass Glutenintoleranz bzw. Glutenunverträglichkeit gleichbedeutende Überbegriffe sind.

Unterschiede gibt es dagegen zwischen Zöliakie und Glutensensitivität. Die Hauptsymptome bei der Autoimmunkrankheit Zöliakie sind meist relativ eindeutig und stärker ausgeprägt. Vor allem meist fettiger Durchfall, verbunden mit Bauchschmerzen, sowie ein auffallender Gewichtsverlust und Nährstoffmangelerscheinungen stehen da klar im Vordergrund. Bei Glutensensitivität können viele andere Symptome, die zusätzlich zu ebenso möglichen, meist leichteren Verdauungsstörungen auftreten, eine korrekte Diagnose erschweren.

Erschöpfungserscheinungen, Umnebelungs-Gefühl, Konzentrations- und Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Störungen im Nervensystem, Stimmungsschwankungen, bleibendes Übergewicht oder Fibromyalgie (Bindegewebs- und Muskelschmerzen) gehören dazu. Diese Symptome können Folge von Mangelerscheinungen (Mineralstoffe, Vitamine) wegen einer schon bestehenden Malabsorption sein.

Ein ebenso wichtiger Aspekt zur Glutenintoleranz ist, dass Kinder (schon bei einem Säugli

ng kann eine Zöliakie diagnostiziert werden) und Erwachsene (meist zwischen 20. und 60. Lebensjahr) gleichermaßen darunter leiden können. Außerdem besteht bei 30 % bis 40 % der Bevölkerung eine genetische Vorbelastung. Diese ist übrigens eine Voraussetzung für die Erkrankung. In Deutschland, so schätzen Experten, gibt es etwa 300 000 Menschen mit Zöliakie.

Hier einige typische Symptome, die auf eine Glutenintoleranz hinweisen können, speziell bei Kindern:

•    Appetitlosigkeit
•    Blähungen
•    Blutarmut (Blässe)
•    Durchfälle
•    Erbrechen
•    Gliederschmerzen (gehäuft auftretend)
•    Konzentrationsstörungen
•    Muskelschwäche

Meist bei Kleinkindern kommt eine spezielle Weizenallergie vor, bei der sich T-Lymphozyten oder spezielle Antikörper gegen bestimmte Weizen-Allergene richten.

Bei Erwachsenen mit Glutenunverträglichkeit können folgende Anzeichen gehäuft vorkommen:

•    Blähungen und öfter übelriechender Durchfall
•    Blutarmut
•    Depressionen
•    Ekzeme
•    Gliederschmerzen
•    Juckreiz
•    Kopfschmerzen
•    Müdigkeit
•    Untergewicht
•    Verhaltensstörungen

Diagnoseverfahren

Zwar kann mit Hilfe der Symptome eine erste Vorauswahl bei der Diagnose getätigt werden, Gewissheit bringen aber erst spezielle Diagnostik Verfahren. So lässt sich Zöliakie (Sprue) mittels bestimmter Blutmarker und einer Dünndarm Biopsie gut feststellen.

Die European Society of Pädriatic Gastroenterology, Hepatology and Nutrition sowie die Deutsche Zöliakie Gesellschaft empfehlen das Bestimmen der Zöliakie- Antikörper und einen positiven Gennachweis. Die Bestimmung von Transglutaminase IgA-Antikörpern als zuverlässiger Indikator ist auch für eine Verlaufskontrolle sehr gut einsetzbar. Inzwischen haben sich auch neuere Zöliakie-Test-Methoden (Marker) etabliert. Sie bestimmen Endomysium-Antikörper (Endomysium= Gewebe der glatten Darm-Muskulatur) und IgG-Antikörper gegen deamidierte Gliadinpeptide (veränderte kleine Eiweißstücke).

Wichtig ist, dass diese Tests, wie auch Gewebeproben, nur bei glutenhaltiger Kost funktionieren und korrekte Ergebnisse bringen. Das Bestimmen spezifischer IgE-Antikörper kann bei Verdacht auf Weizenallergie nur eine Sensibilisierung nachweisen. Erst eine kontrollierte weizenfreie Diät mit anschließender gezielter weizenhaltiger Nahrungsaufnahme kann hier Gewissheit bringen.

Um eine allgemeine

Glutensensitivität zu diagnostizieren, hilft praktisch nur ein Ausschlussverfahren mit folgendem Ablauf: Erst wenn Weizenallergie und Zöliakie sicher auszuschließen sind, gibt es eine Zeit lang eine glutenfreie Diät. Zeigt sich daraufhin eine Besserung des Allgemeinzustands und Minderung der Beschwerden, folgt eine kontrollierte, glutenreiche Ernährungsphase. Zeigt sich da eine klare Zunahme von typischen Beschwerden, ist eine Glutensensitivität als ziemlich sicher anzunehmen.

Wegen der vielen, auch zu anderen Erkrankungen passenden Anzeichen, die bei einer Glutenunverträglichkeit auftreten können, gibt es immer mal wieder Fehldiagnosen. Experten vermuten, dass deshalb die Zahl derer, die an einer Glutenintoleranz leiden, bedeutend höher ist, als die offizielle Einschätzung. Ärzten und Patienten fehlt offensichtlich noch die erforderliche Sensibilität im Umgang mit der Möglichkeit einer Glutensensitivität. Schließlich sind bis zu 40 % der Bevölkerung gentechnisch vorbelastet. Es sollte also künftig die Bereitschaft zu einer frühen und umfassenden Diagnostik da sein, um Menschen lange Leidenszeiten zu ersparen.

Maßnahmen bei Glutenunverträglichkeit

Wer als einer von etwa 0,5 % aller Deutschen mit der Diagnose Glutenintoleranz leben muss, kann leider noch nicht auf eine medikamentöse Behandlung setzen. Zwar gibt es Forscher, die sich mit dem Problem beschäftigen, aber Ergebnisse, die große Hoffnung machen, gibt es noch nicht. Experimente mit einem Botenstoff, dem Interleukin-15, führten in den USA zu einem interessanten Ergebnis. Bei Blockade des vorher in den Verdauungstrakt von Mäusen eingebrachten Botenstoffes konnte der Ausbruch einer Zöliakie verhindert werden.

Andere Bestrebungen gehen in Richtung einer Unterbrechung der Zöliakie-Aktivität an diversen Stellen. Auch außerhalb der Medizin, beispielsweise in der biologischen Forschung, versuchen Wissenschaftler das Mehl von Gluten zu befreien. Es sind noch etliche Forschungsansätze im Gang, ein Medikament gegen die Glutenunverträglichkeit ist aber derzeit noch nicht in Sicht!

Deshalb ist die einzig sinnvolle und wirksame Behandlung der Glutenunverträglichkeit das Einhalten einer strengen Diät. Da schon kleinste Mengen von Gluten die Unverträglichkeitsreaktion auslösen können, ist bei gesicherter Diagnose ein zuverlässiges Programm für eine strenge Diät das Mittel der Wahl. Diese Diät gilt lebenslang, nur dann bessern sich die Symptome. Kleinste Sünden (Einnahme kleinster Mengen Gluten) können die Entzündung der Dünndarmschleimhaut rasch wieder provozieren.

Glutenfreie Ernährung / Ernährung nach Plan
Wichtig bei der Diättherapie ist, dass Betroffene die Notwendigkeit erkennen, einen Ernährungsplan aufzustellen und dann auch strikt einzuhalten. Weiterhin ist unbedingt erforderlich, dass Patienten mit dieser Erkrankung lernen müssen, die Produkte zu kennen bzw. jene Produkte zu erkennen, die Gluten enthalten. Deshalb ist sehr empfehlenswert, sich vor allem zu Beginn der ja dann voraussichtlich lebenslangen Ernährungstherapie von spezialisierten Ernährungsfachleuten beraten zu lassen. Zuerst aber gilt es, alle Getreidesorten zu identifizieren, die Gluten enthalten und somit eine allergisch-immunologische Abwehrreaktion in unserem Körper auslösen. Dazu zählen:

•    Dinkel
•    Einkorn
•    Emmer
•    Gerste
•    Grünkern
•    Hafer
•    Roggen
•    Triticale
•    Weizen

Alle Lebensmittel und Produkte, die solche Getreide enthalten, z. B. Brot, Müsli, Nudeln oder Semmeln sind unbedingt vom Speiseplan zu streichen. Dazu kommen etliche Lebensmittel, die Gluten in versteckter Form enthalten, weil glutenhaltige Bestandteile in ihnen vorkommen.

Dazu gehören beispielsweise:

•    Bier (enthält z. B. Gerste, Weizen)
•    Dessertspeisen (Gries)
•    Fertiggerichte (Gluten in Zusatzstoffen enthalten)
•    Frikadellen (Paniermehl

)
•    panierte Fisch- und Fleischgerichte (Paniermehl)
•    Suppen und Soßen (glutenhaltige Binder usw.)

Genauso wichtig ist es, die Frage zu beantworten: Was ist garantiert glutenfrei und somit für die Ernährung bei einer Unverträglichkeit von Getreideeiweißstoffen zu empfehlen? Da kommt erfreulicherweise eine ganze Liste, meist auch insgesamt recht gesunder Grundnahrungsmittel zusammen:

•    Eier
•    Fette und Öle (am besten pflanzlich)
•    Fisch
•    Fleisch
•    Hülsenfrüchte
•    Gemüse
•    Kartoffeln
•    Nüsse
•    Obst

Als Getränke, die kein Gluten enthalten, sind erlaubt:

•    Bohnenkaffee
•    Fruchtsäfte (rein)
•    Milch (nicht bei noch entzündeter Darmschleimhaut)
•    Sekt
•    Tees (Blätter, kein Instant)
•    Wasser
•    Wein

Ein schriftlicher Ernährungsplan, ergänzt mit detaillierten Einzelheiten zu Lebensmitteln, Gewürzen, Rezepten und Zutaten, ist sicher das beste Mittel, um ein Leben ohne Gluten rasch in den Griff zu bekommen.

Infos zu einzelnen Nährstoffen

Grundsätzlich ist die Diagnose Glutensensitivität nicht gleichbedeutend mit einem mageren oder gar geschmacklosen Speiseplan. Abgesehen davon, dass es inzwischen sogar glutenfreies Brot und Mehl zu kaufen gibt, sind genügend andere Alternativen vorhanden. Deshalb kurz einige Informationen zu nicht so bekannten Getreidearten und anderen Nahrungsmitteln:

Amarant, eine Art Hirse liefernd, ist keine Getreideart sondern gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Mit Amarant lassen sich gute Breie und Suppen herstellen. Buchweizen lässt sich zu Gries Mehl verarbeiten, bietet sich als Grundstoff für leckere Breie, für Nudeln oder Suppen an.

Quinoa, auch Inka Reis bekannt, ist wie Amarant, ein Fuchsschwanzgewächs. Quiona lässt sich wie Reis verwenden, ist allerdings, wie auch Amarant, nicht zur Mehlherstellung (Backen) geeignet. Beide Alternativen zeichnen sich aber durch einen sehr hohen Gehalt an Eiweiß und Mineralstoffen aus.

Ein echter Geheimtipp ist die Esskastanie. Da sie nicht zu den Grundnahrungsmitteln zählt, fand sie bisher keine Erwähnung. Früher gehörte diese Edelfrucht vom Kastanienbaum als “Brot der armen Leute” tatsächlich, vor allem bei der Landbevölkerung, zu den besonders wichtigen Grundnahrungsmitteln. Wegen ihrer vielen interessanten Inhaltsstoffe gehört die Esskastanie, verwendbar wie die Kartoffel, auf die Speisekarte der glutenfreien Ernährung. Als Beilage zu Geflügel oder Fleisch eignet sich Kastanie (gekocht) hervorragend. Ihr Gehalt an Mineralstoffen (z. B. viel Kalium), an Vitaminen (A, B und C), an Stärke und Zucker macht diese Frucht enorm wertvoll für die glutenfreie Diät.

Schließlich ist gerade bei Zöliakie und Glutensensitivität die Gefahr groß, dass wegen einer gestörten Nährstoffaufnahme rasch Mangelerscheinungen auftreten. Dies kann in Form von Mineralstoff- und Vitamindefiziten auf Dauer unangenehme Folgen haben. Deshalb ist es enorm wichtig neben Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten dem Körper wichtige Mineralstoffe zu zuführen. So sind beispielsweise Mengenstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium oder Natrium für unseren Körper lebensnotwendig. Ebenso Spurenelemente wie Eisen, Fluor, Mangan oder Zink sowie Vitamin C, der Vitamin B-Komplex, die Vitamine D und E.

Wichtige Körperfunktionen wie z. B. Blutbildung, Immunsystem, Kreislaufsystem, Nervensystem und Stoffwechsel sind in irgendeiner Weise auf diese Stoffe angewiesen. Es lohnt sich also, einen Plan zu erstellen, mit dessen Hilfe eine wohlschmeckende und glutenfreie Ernährung gewährleistet ist. Wahrscheinlich sind zu den reinen Lebensmitteln noch Nahrungsergänzungsmittel zum sicheren Erhalt des erhöhten Nährstoffbedarfs nötig. Eines aber ist sicher: Selbst kochen lohnt sich! So lässt sich am ehesten vermeiden, dass verstecktes Gluten doch noch irgendwie in unseren dagegen empfindlichen Dünndarm gelangt.

Küchentipps
Um Gluten in den Speisen sicher auszuschließen, beginnen bei der Diät Disziplin und Konsequenz mit Kontrollen. Dazu gehört tatsächlich ein gewisses Training, der Blick für Wesentliches. Schon beim Einkauf Angaben auf Verpackungen genau zu lesen ist sehr empfehlenswert. Vor allem bei den Zutaten ist genaues Durchlesen wichtig. Als glutenfrei gelten Lebensmittel, die höchstens 2 mg Gluten je 100 g enthalten. Zudem sind glutenfreie Lebensmittel oft an dem gelben Siegel und der darauf sichtbaren durchgestrichenen Getreideähre zu erkennen.

In der Küche selbst sind besondere Aufmerksamkeit und Sauberkeit gefragt. Am besten Gerichte ohne Gluten zuerst bereiten. So können keine Reste von glutenhaltigen Lebensmitteln verschleppt werden. Wer Küchenzubehör aus Holz verwendet, sollte es gegen Glas- oder Kunststoffzubehör austauschen. Alle Arbeitsflächen, Bestecke, Gefäße und Geräte sowie die eigenen Hände immer gründlich reinigen. Am besten ist es, glutenhaltige Lebensmittel und Küchengeräte streng von den glutenfreien zu trennen. So lassen sich am sichersten Übertragungen von Gluten verhindern.

Wie lecker und vielfältig eine glutenfreie Ernährung sein kann, sollen nachfolgende Beispiele darstellen:

Frühstück: Ein Omelette aus frischen Eiern, mit Gemüse, Käse und Kräutern, dazu naturreiner Orangensaft und eine Tasse köstlicher Bohnenkaffee. Oder ein besonders leckeres Buchweizen Müsli mit frischen Früchten?

Mittagessen: Hawai-Schweinerückensteak mit Ananas Scheiben, rohem Schinken und dazu Reis mit Currysauce. Oder Zucchini, gefüllt mit gut gewürztem Rinderhackfleisch und einer köstlichen Käsesauce (Emmentaler).

Abendessen: Griechischer Salat mit Gurken, Oliven, Schafskäse, Scheibchen aus Schalotten und saftigen Tomaten. Oder Käseaufschnitt mit frischem gemischten Salat und glutenfreiem Brot. Appetit bekommen? Dann nichts wie rein in das spannende, wohlschmeckende Gourmet Abenteuer glutenfreie Küche!

Wraps

Köstlich essen bei Zöliakie

von Andrea Hiller
TRIAS Verlag
Über 140 glutenfreie Rezepte
Zahlreiche Farbfotos

Aus dem Buch haben wir für Sie folgendes Rezept ausgewählt:

Wraps

Die Rolle ist ein topaktueller Snack und wird besonders von Kinder geliebt.

Nährwerte pro Portion 115 kcal/ 6 g E/ 5 g F/ 12 g KH
Für 8 Personen (4 Stück)
Gelingt leicht
30 Min. + 10 Min. Garzeit

Zutaten:
- 2 Eier (Gr. M)
- 1 Prise Salz (z.B.: Quellsalz aus Portugal)
- ¼ l Sprudelwasser
- 50 g Kartoffelmehl (z.B.: von Bauckhof oder von RUF)
- 50 g Hirse- oder Maismehl (z.B.: Bio Vollkorn Hirsemehl von Werz oder Maismehl von Bauckhof, Werz oder Hammermühle)

- 2 TL Margarine
- 3 EL Frischkäse
- 1 EL frische gehackte Kräuter
- 50 g Thunfisch im eigenen Saft
- 50 g geräucherte Putenbrust
- 4 kleine Salatblätter
- 1 Tomate
- ¼ Salatgurke
- 1 Karotte
- Salz  (z.B.: Quellsalz aus Portugal)
- Pfeffer, frisch gemahlen

• Aus Eiern, Salz, Sprudelwasser und den Mehlen einen glatten Teig rühren und 30 Min. quellen lassen. Für die Füllung den Frischkäse mit den Kräutern verrühren. Thunfisch, Putenbrust und Salatblätter in feine Streifen schneiden. Die Tomate in dünne Scheiben schneiden, Gurke und die Karotte abspülen und grob raspeln.

• Aus dem Teig mit je ½ Teelöffel Margarine 4 dünne Pfannkuchen ausbacken. Diese aufgerollt auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Die Pfannkuchen wieder aufklappen und mit dem Kräuterkäse bestreichen.

• Auf 2 Pfannkuchen Thunfisch und Rohkost verteilen, auf den beiden anderen die Putenbrust und Rohkost. Die Füllung mit Salz und Pfeffer würzen, evtl. einen Klecks Mayonnaise oder glutenfreie Salatcreme hinzufügen. Die Pfannkuchen eng aufwickeln und schräg in 2 Hälften schneiden. Jede Hälfte in Frischhaltefolie verpacken und kühl stellen.

Wraps sind der ideale Snack zum Mitnehmen. Sie halten sich im Kühlschrank 2 Tage frisch und werden nicht so schnell trocken wie belegtes glutenfreies Brot.

Laktose-Tipp: Bei Laktose-Intoleranz geeignet, wenn die Füllung mit geeigneter Salatcreme hergestellt wird.

Rezept und Bild entnommen aus:

Köstlich essen bei Zöliakie

von Andrea Hiller,
TRIAS Verlag

Über 140 glutenfreie Rezepte
Zahlreiche Farbfotos

Wir wünschen Guten Appetit!

Sie möchten gerne auch andere Rezepte aus dem Buch ausprobieren?

Dann bestellen Sie das Buch “Köstlich essen bei Zöliakie” gleich hier bei QUERFOOD glutenfrei leben >>

Backkurse Sommerfest 2015

Wichtige Information zum Einkauf von frischen Backwaren am QUERFOOD glutenfrei leben Sommerfest & Backkurs-Termine

Wenn Sie frische Backwaren am Sommerfest (11.07.2015) abholen möchten, können Sie diese von folgenden Herstellern vorbestellen: Poensgen

Bestellen Sie diese bitte bis spätestens Freitag 12 Uhr, per Telefon unter 089 / 611 806 88 oder per E-Mail an info@querfood.de, vor. Wir backen die Ware frisch für Sie am 11.07.2015. Ihre Reservierung garantiert Ihnen den Genuss der Waren, egal wie viele Kunden vor Ihnen eingekauft haben.

Natürlich haben Sie die Gelegenheit im Lagerverkauf an unserer Frischbrot-Theke frische Backwaren aus dem Poensgen Frischemarkt zu probieren und sich dann zu entscheiden, welche Produkte Ihrem Geschmack entsprechen.

Dr. Shär Backkurse:

In diesem Jahr wird die Firma Dr. Schär Backkurse abhalten.

In beiden Backkursen wird folgendes zubereitet:
- Nusszopf
- Linzer Torte
- Salami-Sandwich
- Wraps mit Schinken und Salat

Unsere Backkurse finden wie folgt statt:

Backkurs 1:
Von 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr

Backkurs 2:
Von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr

Bitte melden Sie sich ab jetzt verbindlich für einen der oben genannten Backkurse an.

Und wenn es nicht Gluten ist?

Univ.-Doz. Dr. med. Maximilian Ledochowski

ist ein österreichischer Arzt und Buchautor im Bereich Ernährungsmedizin. Er konzentriert sich hauptsächlich auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten. In seinen Veröffentlichungen packt er allgemein bekannte Ernährungsprinzipien bei den Hörnern.

In einem Interview mit Karin Pollak, DER STANDARD, erläuterte Dr. Ledochowski im Januar 2010 seine Philosophie. Der Mediziner hält nichts von allgemeingültigen Ernährungsregeln für alle, da jeder Mensch sehr individuelle Bedürfnisse hat:

„Die Industrie versucht, in einer satten Welt Produkte mit irgendeinem vermeintlichen Mehrwert zu vermarkten. Auch die Ernährungsberater tragen einen Teil bei, indem sie allgemein gültige Ernährungsregeln aufstellen. Das ist so, als ob man Menschen zu einer gemeinsamen Schuhgröße raten würde.“

Es sei außerdem eine große Herausforderung, herauszufinden welche Nahrungsmittel einem Menschen schaden und welche helfen: „Was einem Menschen guttut und was nicht, ist Detektivarbeit. Jeder, der Verdauungsprobleme hat, braucht eine eigene Therapie.“ so Ledochowski.

Wenn Brot & Getreide krank machen

Univ.-Doz. Dr. med. Maximilian Ledochowski
TRIAS Verlag

Auszug (S. 70):

Und wenn es nicht Gluten ist?

Gluten ist zwar für den überwiegenden Teil der Getreideunverträglichkeiten verantwortlich, aber nicht für alle. Die anderen infrage kommenden Bestandteile aus Mehlkörper und Aleuronschicht können auf ganz unterschiedliche Weise Beschwerden hervorrufen.

Nachdem die Randschichten des Korns entfernt wurden, bleibt der Mehlkörper übrig (siehe Abbildung auf S. 23 des Buches). Der Mehlkörper besteht zum überwiegenden Teil aus Stärkekörnchen, zwischen denen sich das Klebereiweiß (Gluten) befindet, das für die Backfähigkeit des Mehls eine entscheidende Rolle spielt.

Die äußere Hülle des Mehlkörpers bildet die sogenannte Aleuronschicht. Sie enthält Fett und Eiweiß als Reservestoffe für den Keimling. Je nach Mahlprozess kann die Aleuronschicht im Mehl vorhanden oder mit den Randschichten entfernt worden sein. Als Ursache einer Unverträglichkeit von Getreideprodukten kommen außer Gluten auch

Weizenkeimlektin (siehe unten)

Enzymmangel (siehe S. 73 des Buches) und

Allergien gegen Getreidebestandteile

(siehe S. 80 des Buches) infrage. Die dafür verantwortlichen Substanzen befinden sich im Mehlkörper oder in der Aleuronschicht.

Interressant?

Das Buch: “Wenn Brot & Getreide krank machen” von Univ.-Doz. Dr. med. Maximilian Ledochowski, erschienen in TRIAS Verlag, ist ein praktischer Ratgeber in dem Sie Wissenswertes über viele weitere Bestandteile der Getreide und des täglichen Brotes finden, die ähnlich wie das Gluten, Beschwerden auslösen können. Mit dem großen Selbsttest können Sie den Weg zu richtigen Diagnose verkürzen.

Überzeugt?

Dann bestellen Sie jetzt!

Zöliakie Jahrestagung 2015 in Innsbruck

Dieses Jahr waren auch wir, Querfood glutenfrei leben, zum ersten Mal bei der Jahrestagung und Generealversammlung in Österreich mit dabei.

Die ganze Veranstaltung hat am Samstag, den 30.05.2015 zwischen 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr in Innsbruck stattgefunden.

Das Congress-Center befand sich im Zentrum von Innsbruck am Inn-Ufer nur wenige Meter vom Eingang zur historischen Altstadt mit dem Goldenen Dachl entfernt.

Besucher hatten die Möglichkeit die verschiedenen Firmen bzw. Aussteller, so auch uns, kennen zu lernen. Man hat sich beraten lassen und zwischendrin immer wieder mal Kostproben verzehrt. Bei einigen Ausstellern konnten man auch einige glutenfreie Lebensmittel kaufen. Um mehr über Zöliakie zu erfahren, gab es interessante medizinische Vorträge und viele Informationen über die glutenfreie Ernährung.

Wir hatten eine große Tombola vorbereitet, bei der man nur gewinnen konnte. Jeder Besucher, der mitgemacht hat, konnte von verschiedenen Herstellern, wie z.B. Molino di Ferro, Glutano, Ruf oder Nutri Free einen glutenfreien Artikel gewinnen.

Dadurch sind wir auch in interessante Gespräche gekommen. Zwischendrin wurden immer wieder mal unsere Kostproben getestet. Diese waren gern gesehen! ;)

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir dabei sein konnten. Für uns war es eine neue Erfahrung unsere Firma in Österreich repräsentieren zu können.

Wir möchten uns bei allen vielmals für diesen rundum schönen Tag bedanken.

Buch “Backen ohne Gluten” mit einem Rezept für “Festtorte”

Bei der Autorin Muriel Frank wurde die Zöliakie erst im Alter von 17 Jahren erkannt. Sie hatte sich also längst an den Geschmack glutenhaltiger Kost gewöhnt. Da sie noch dazu als einziges Mitglied ihrer 6-köpfigen Familie von der Unverträglichkeit betroffen war, hat Muriel ihre Diät selbst in die Hände genommen: Sie hat recherchiert, sich Wissen angeeignet und so lange mit verschiedenen Rezepten experimentiert bis sie sogar ihre drei nicht betroffenen Brüder für ihre glutenfreien Gerichte gewinnen konnte.

In dem Buch “Backen ohne Gluten” teilt die Autorin mit den Lesern über 80 gelungene Rezepte sowie viele Erfahrungen und wertvolle Tipps, die sie auf ihrem glutenfreien Weg gesammelt hat.

Hier ein Rezept mit Bild, speziell für unsere Kunden aus dem Buch: „Backen ohne Gluten“ von Muriel Frank, TRIAS Verlag, entnommen.

Das Rezept für Festtorte (Original Osternesttorte).

Auch wenn das Rezept im Buch „Osternesttorte“ heißt: Es eignet sich hervorragend als Grundrezept für unterschiedlichste Anlässe - allein die Dekovariation macht den Unterschied.

Für eine Springform (∅ 26 cm) – ergibt 12 Stücke

75 Min. + 25 Min. backen + 1 Std. kalt stellen

-  125 g weiche Butter
– 125 g Zucker (z. B.: Bio Rohzucker Cristallino von Rapunzel)
– 1 Päckchen Vanillezucker (z. B.: Bio Bourbon Vanille Zucker oder Vanillin-Zucker von RUF)
– 1 abgeriebene Zitronenschale
– 3 Eier
– 125 g Mehlmix C (Dr. Schär)
– 75 g Pistazienkerne, gehackt
–  Päckchen Backpulver
– 1 Dose Pfirsichhälften (Abtropfgewicht 480 g)
– 250 g Magerquark
– 200 g Frischkäse
– 1 Päckchen Vanille-Paradiescreme (Dr. Oetker) (oder z.B. Schlemmercreme Vanille von RUF)
– 220 g Marzipanrohmasse
– Speisefarbe, grün
– 200 g kalte Schlagsahne
– 1 Päckchen Sahne-Fest (z. B. von RUF)
– 25 g Pistazienkerne, gehackt
– Dragee-Eier (oder z. B.: Belegkirschen rotMocca-Bohnen und andere dekorative glutenfreie Artikel von RUF)

Laktose meiden:

-  125 g MinusL-Butter, weich
– 250 g MinusL-Quark
– 200 g MinusL-Frischkäse
– 200 ml kalte MinusL-Schlagsahne

Mehl selbst mischen:

-  75 g Speisestärke (z. B.: Feine Speisestärke oder Kartoffelmehl von RUF, oder Feine Speisestärke von Bauckhof)
– 75 g Maisstärke (z.B.: Maisstärke von Querfood)

• Die weiche Butter mit Zucker, Vanillezucker und der abgeriebenen Zitronenschale verrühren. Jedes Ei auf höchster Stufe unterrühren. Mehl, Backpulver und Pistazienkerne mischen und in die cremige Masse geben. Den Teig in die Springform füllen und im vorgeheizten Backofen etwa 25 Min. bei 160 Grad backen. Danach den Boden in der Form auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

• In der Zwischenzeit die Pfirsiche abtropfen lassen. Die eine Hälfte der Pfirsiche pürieren, den Rest in kleine Würfel schneiden. Quark, Frischkäse und Pfirsichpüree in einer Rührschüssel mit einem Handrührgerät verrühren. Die Paradiescreme kurz unterrühren und anschließend 3 Min. auf höchster Stufe aufschlagen. Dann die Pfirsichwürfel unterheben.

• Jetzt den Kuchen aus der Form lösen und einmal waagrecht durchschneiden. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen. Die Hälfte der Creme auf dem untersten Tortenboden verstreichen und den anderen Boden auflegen. Mit der restlichen Creme den oberen Boden und den Rand ganz dünn bestreichen.

• Das Marzipan (200 g) ausrollen und mit dem Springformrand ausstechen. Die dünne Marzipandecke auf die Torte legen und leicht andrücken. Das restliche Marzipan (20 g) mit der Lebensmittelfarbe intensiv grün färben und durch eine Knoblauchpresse drücken. Die dünnen Fäden zu kleinen grünen Grasnestern zusammensetzen und auf der Torte platzieren.

• Die Torte für mindestens 1 Std. in den Kühlschrank stellen.

• Die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und nach und nach in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben. Die Torte mit Sahnehäubchen verzieren und den Rand vollständig mit Sahne bestreichen. Die Sahnetuffs mit Pistazien bestreuen.

• In die Grasnester kleine Dragee-Eier setzen  und den Rand mit den Zuckereiern umlegen. (Oder mit anderen glutenfreien Elementen, z. B. von RUF, dekorieren). Die Torte am Tag der Herstellung verzehren.

Wir wünschen Guten Appetit!

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Zöliakie bei Babys

Die Autorin Andrea Hiller ist seit 45 Jahren selbst von Zöliakie betroffen. Statt zu verzweifeln hat sie, nach dem Motto: “Zöliakie - na und?”, aktiv gehandelt und durch Weiterbildungen und im Rahmen ihrer Tätigkeit als Diätassistentin und Ernährungstherapeutin viel Erfahrung auf diesem Gebiet gesammelt. Diese teilt sie gerne mit anderen Betroffenen.

Ihr Buch: Zöliakie. Einfach auf glutenfrei umstellen. ist, wie sie im Vorwort schreibt, eine Informationsquelle und ein Ratgeber für Menschen mit Zöliakie” und soll Ihnen die Umstellung auf die ab sofort richtige glutenfreie Ernährung erleichtern.” Sie reicht verwirrten und unsicheren Anfängern die Hand und führt sie sicher zur meisterhaften Umstellung auf glutenfreie Diät. Bei Routinierten schließt sie manche Wissenslücke über diese Autoimmunerkrankung.

Auszug aus dem Buch: Zöliakie. Einfach auf glutenfrei umstellen”:


“Immer wieder wird behauptet, dass man durch das Vermeiden von glutenhaltigem Getreide im ersten Lebensjahr des Kindes eine Zöliakie verhindern könne oder dass extra langes Stillen eine geeignete Präventivmaßnahme darstellt.

Auch bei den klassischen Allergien ist der vorbeugende Schutz von Muttermilch im 2. Lebens-Halbjahr nicht mehr gegeben. Es werden aktuell keine präventiven Auslass-Diäten bei Säuglingen ab dem 6. Lebensmonat mehr empfohlen. Nach neuen Studien gilt es jedoch als erwiesen, dass es bei Kindern, die zum Zeitpunkt der ersten Glutenzufuhr noch gestillt werden, einen präventiven Effekt der Muttermilch auf den Ausbruch einer Zöliakie im ersten und zweiten Lebensjahr gibt.
Ob sich dieser Schutz über weitere Jahre auswirkt oder  das Entstehen der Erkrankung gar ganz verhindert, wird derzeit erforscht.

In den ersten vier Lebensmonaten sollte die Ernährung für jedes Kind glutenfrei sein, da in diesem Lebensalter die bei einer Zöliakie auftretenden Symptome so heftig ausfallen könnten, dass es für das Kind schnell lebensbedrohlich wird.

Spätestens ab dem siebten Monat gehört glutenhaltiges Getreide in den Kostaufbau hinein. Sollte das Kind eine Zöliakie entwickeln, zeigt sich diese dann deutlicher und wird schneller erkannt als bei zu später Gabe von Gluten.”

Text entnommen aus dem Buch:
“Zöliakie. Einfach auf glutenfrei umstellen”
108 Seiten
Erschienen beim TRIAS-Verlag

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Sommerfest 2015 - QUERFOOD glutenfrei leben


Am Samstag, den 11. Juli 2015 findet von 10 Uhr bis 16 Uhr wieder unser QUERFOOD-Sommerfest statt! Wie gewohnt haben Sie die Gelegenheit, im Lagerverkauf durch unser großes Sortiment zu stöbern, an unserer Frischbrot-Theke frische Backwaren aus dem Poensgen Frischemarkt sowie von Männl zu probieren und sich am Stand der DZG-Südbayern zu informieren.Bitte Frischbrot von Poensgen und Männl für das Sommerfest vorbestellen. Bestellungen sind möglich bis Freitag, den 10.07.2015 | 12°° Uhr.

Bitte Frischbrot vom Mittwochsversand für das Sommerfest vorbestellen. Bestellungen sind möglich bis Montag, den 06.07.2015 | 12°° Uhr. Es findet jedoch kein weiterer Verkauf von Frischbroten aus dem Mittwochsversand am Sommerfest statt.

Nutzen Sie auch die Gelegenheit, die Tiefkühlwaren der Hersteller FRIA und Schär zu testen! Diese bieten wir nur im Lagerverkauf an - eine einmalige Gelegenheit also! Zudem können Sie wieder mit zahlreichen Aktionspreisen rechnen! Natürlich sind auch wieder Hersteller mit dabei, stellen ihre Produkte aus und bieten Verzehrproben an. Und wer mag, kann gleich beim Profi lernen: Auch dieses Jahr werden wir wieder Backkurse anbieten. Sobald die Termine der Backkurse feststehen, informieren wir hier im Blog. Noch sind Anmeldungen zu Backkursen nicht möglich.Der Gasthof Obermeier hat erneut ein ausgewogenes Angebot verschiedener warmer glutenfreier Spezialitäten zur Auswahl. Und unsere umfangreiche Kuchentheke rundet das Angebot erneut mit verschiedensten glutenfreien süßen Leckereien ab.

Auch die Kinder kommen nicht zu kurz: Sie können sich auf eine Hüpfburg diverse Fahrgeräte freuen und wer mag, kann sich bei der Kinderschminkerin kunstvoll “verziehren” lassen.

Einen kleinen Eindruck davon, wie das Sommerfest war, findet Ihr unter folgendem Link:

  • Lagerverkaufsseite oder

  • hier auf YouTube.com Das alles findet direkt bei QUERFOOD glutenfrei leben statt:

    Wernher-von-Braun-Str. 5
    85640 Putzbrunn
    von 10 Uhr bis 16 Uhr

  • Anfahrt>> Anmeldungen zum Sommerfest einfach per E-Mail an info@querfood.de

    Bitte nennen Sie die Anzahl der Personen, mit der Sie teilnehmen werden!

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
    Ihr QUERFOOD-Team

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