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Schwaben ohne Brezel?

Oder: Eine Liebeserklärung eines Schwaben an sein Lieblingsgebäck

Jedem Schwaben ist sie bekannt und frisch schmeckt sie einfach am besten. Verzehren kann man sie auf die verschiedensten Arten.

Entweder man verzehrt die Brezel “naturell”, wie der Bäckermeister sie geschaffen hat…
..und beißt dazu entweder IMMER zuerst in den weichen Teil der Brezel
..und beißt dazu IMMER zuerst in den knusprigen Teil der Brezel
oder beißt gar nicht, sondern bricht die Brezel stückweise.

Andererseits kann man auch einen Belag auf die Brezel geben
dazu schneidet man den weichen Teil der Brezel auf und bestreicht ihn mit Butter (Standard)
oder belegt ihn mit Schinken, Käse oder Frischkäse,
oder mit Marmelade, Nutella oder Honig;
oder man bricht die Brezel in zwei Teile und streicht vor jedem Bissen ein Stück Butter drauf.

Die einen möchten besonders viel Salz auf ihrer Brezel haben, die anderen wiederum bröseln vor dem Verzehr mühsam dieses mit den Fingern herunter. Andere möchten eine schön dunkel und kross gebackene Brezel, während einige mehr die hellere Variante bevorzugen.

Man sieht, das allein schon das Essen einer schwäbischen Brezel alles andere als einfach sein kann. Dennoch hat sie sich wohl als das bekannteste Grundnahrungsmittel der Schwaben weit über alle Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht.

ENTSTEHUNG DER BREZEL

Geschichten zur Entstehung gibt es zahlreich, hier ist eine sehr bekannte Variante:

Im Jahre 1477 hatte der Graf von Urach einen sehr berühmten Hofbäcker. Als eines Tages entdeckt wurde,dass dieser gestohlen hatte, wurde er zum Tode verurteilt. Der Graf jedoch wollte seinen berühmten Bäcker nicht verlieren und entschied deshalb, ihm noch eine Chance zu geben, sein Leben zu retten. Der Bäcker musste in nur drei Tagen ein neues Gebäck erfinden, durch welches die Sonne drei Mal scheinen konnte.
Der Bäcker war schon ganz verzweifelt, weil er keine Idee hatte, doch da fiel sein Blick auf seine Frau, die mit verschränkten Armen im Türrahmen lehnte und mit der Nachbarin plauderte. Dabei kam ihm die Idee, die Form der verschlungenen Arme in sein Gebäck einzuarbeiten. Und als das Gebäck fertig war schien die Sonne tatsächlich drei Mal hindurch Den besonderen Geschmack erhielt dieses Gebäck dann durch einen Zufall: Des Bäckers Katze, welche am warmen Ofen lag, sprang plötzlich auf und fegte dabei die fertig geschlungenen Brezeln in eine Wanne mit heißer Lauge, die eigentlich zum Würzen von Suppe und Fisch vorbereitet war. Da keine Zeit mehr war neues Gebäck zu formen, schob der Bäcker das Blech trotz dieses Missgeschicks in den Ofen. Das Ergebnis war allerdings äußerst schmackhaft und der Graf war sehr zufrieden mit seinem Bäcker.

Nun musste noch ein Name für dieses neue Gebäck gefunden werden. Man befragte zu diesem Zweck die Gemahlin des Grafen, eine Dame aus Italien. Sie erinnerte sich beim Anblick des Gebäcks an das lateinische Wort für ‘Ärmchen’ - ‘bracchia’ und an die Bezeichnung für verschlungene Hände ‘brazula’. Daraus machte man der Einfachheit halber das Wort ‘Brazel’ und später ‘Brezel’. Die Brezel wurde auch das Zunftsymbol der Bäcker.

Zum Schluss noch ein kleines Gedicht über die Brezel vom ehemaligen Oberbürgermeister Stuttgarts, Manfred Rommel:

Der Schwaben Klugheit ist kein Rätsel.
Die Lösung heißt: die Laugenbrezel!
Schon trocken gibt dem Hirn sie Kraft,
mit Butter wirkt sie fabelhaft.
Erleuchtet mit der Weisheit Fackel-
den Verstand vom größten Dackel!

Schwaben ohne Brezel das geht nicht.
Deshalb bemühen wir uns besonders, dass unsere glutenfreien Brezeln den Originalen möglichst entsprechen, in Größe, Aussehen und im Geschmack. Um vielen Menschen mit Nahrungsmittelproblemen den Genuss unserer Brezeln zu ermöglichen, beschränken wir uns nicht auf die Glutenfreiheit. Die Brezeln sind auch milchfrei, Ei frei, ohne Mais, ohne glutenfreie Weizenstärke und ohne Soja.

Das Salz auf der Brezel fehlt, da dieses sich in der Verpackung auflösen würde. Wer Brezeln mit Salz möchte, kann vor dem Backen die Brezel nass machen und das Salz darauf streuen. Jede Brezel schmeckt frisch am besten. Deshalb muss auch die glutenfreie Brezel aufgebacken werden, egal ob im Ofen, dem Toaster oder in der Mikrowelle.

Guten Appetit wünscht
sz-glutenfrei

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