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Was ist Canihua?

Canihua ist eine Kornart, die in Bolivien vorkommt und angepflanz wird. Die Körner sind sehr klein und schokoladenbraun. In einer Getreidemühle zermahlen kann man es als gesunde, ballaststoff- und eiweißreiche Zutat z.B. Brotteig beigeben.

Wo genau wächst Canihua?

Diese außergewöhnliche Pflanze wächst in ca. 4000m Höhe in der längsten Gebirgskette der Welt – den Anden. Sie ist eine wahre Wunderpflanze, denn um in dieser Höhenlage den eisigen Temperaturen und starken Witterungsbedingungen zu trotzen, muss die Canihua Pflanze eine hohe Beständigkeit gegenüber Kälte und Feuchtigkeit aufweisen.
Die ersten Exemplare dieser Art wuchsen auf der Hochebene des berühmten Titicaca-Sees, im Lebensraum der Siedler Tiahuanacos.

Was macht die Pflanze so besonders?

Der Grund, warum Canihua so geschätzt wird, liegt an verschiedenen Faktoren. Zum einen beinhaltet das ursprünglich peruanische Korn sehr gesundes pflanzliches Eiweiß, welches leichter verdaulich und für den Körper leichter zu verwerten ist als Eiweiß auf tierischer Basis. Ein weiterer positiver Aspekt ist der mit ca. 10% hohe Ballaststoffanteil der Canihua-Pflanze. Eine ballaststoffreiche Ernährung führt zu einer langsameren Aufnahme der im Essen enthaltenen Kohlenhydrate und sorgt dadurch für einen geringeren Blutzuckerspiegel nach dem Essen. Aufgrund dessen wird vor allem auch Diabetikern empfohlen, sich ballaststoffreich zu ernähren.
Weiterhin weist das Canihua-Korn einen hohen Mineralstoffgehalt auf. Insbesondere Eisen, welches für den Sauerstofftransport, die Sauerstoffaufnahme und die Zellfunktionen bedeutend ist sowie Zink, das sich positiv auf das Immunsystem auswirkt, kommen in erhöhter Konzentration in der Canihua-Pflanze vor.
Und schließlich hat das Korn einen hohen Gehalt an Folsäure. Dieses Vitamin spielt eine weitere nicht zu vernachlässigende, wichtige Rolle im Körper, wie beispielsweise bei der Zellteilung.

Was wird aus Canihua hergestellt?

Canihua-Körner werden in der traditionellen peruanischen Küche geröstet, gemahlen und anschließend als Brei verzehrt oder in Getränke eingerührt. Dieses Mehl nennt sich Canihuaco.
Doch Canihua lässt sich nicht nur in der traditionellen Küche verwerten, sondern findet aufgrund seiner ausgezeichneten Eigenschaften in vielen Gerichten Verwendung. Die Canihua-Körner lassen sich problemlos in einer Getreidemühle vermahlen und können so verschiedenen Backwaren wie u.a. Brotteig beigegeben. Dies verleiht dem Brot ein dunkles, rustikales Aussehen. Der Geschmack ist schwer zu beschreiben, wird aber gerne als „arttypisch“ bezeichnet.
In gemahlener Form können die Canihua-Körner auch Waffelteigen beigefügt oder als Schokoladen-Ersatz in Milch gerührt werden. Bei der Herstellung von Pops platzen die Körner unter Anwendung von Druck und Hitze auf. So wie aus Mais Popcorn hergestellt wird, lassen sich auch nach den gleichen Herstellungsverfahren aus Canihua Canihua-Pops produzieren. Eine gesunde Knabberei.

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Wir wünschen viel Vergnügen beim Ausprobieren und Entdecken!

1 Kommentar zu „Was ist Canihua?“

  • Hummert, Ute sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich finde die Informationen über das Canihua Korn sehen interessant!
    Eine Frage taucht beim Schluss Ihres Berichts auf, nämlich folgende: ist das Korn in gepoppter Form wie wirklich so gesund durch den HerstellungsProzess von großem Druck und Hitze?
    Ich komme darauf, weil doch die Reiswaffeln so in Verruf gekommen sind bei denen sich durch die Herstellung - auch durch große Hitze und Druck - Gifte enstehen, sodass sie mit Schadstoffen belastet sind..

    Einen schönen Gruß,
    Ute Hummert und

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