Univ.-Doz. Dr. med. Maximilian Ledochowski

ist ein österreichischer Arzt und Buchautor im Bereich Ernährungsmedizin. Er konzentriert sich hauptsächlich auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten. In seinen Veröffentlichungen packt er allgemein bekannte Ernährungsprinzipien bei den Hörnern.

In einem Interview mit Karin Pollak, DER STANDARD, erläuterte Dr. Ledochowski im Januar 2010 seine Philosophie. Der Mediziner hält nichts von allgemeingültigen Ernährungsregeln für alle, da jeder Mensch sehr individuelle Bedürfnisse hat:

„Die Industrie versucht, in einer satten Welt Produkte mit irgendeinem vermeintlichen Mehrwert zu vermarkten. Auch die Ernährungsberater tragen einen Teil bei, indem sie allgemein gültige Ernährungsregeln aufstellen. Das ist so, als ob man Menschen zu einer gemeinsamen Schuhgröße raten würde.“

Es sei außerdem eine große Herausforderung, herauszufinden welche Nahrungsmittel einem Menschen schaden und welche helfen: „Was einem Menschen guttut und was nicht, ist Detektivarbeit. Jeder, der Verdauungsprobleme hat, braucht eine eigene Therapie.“ so Ledochowski.

Wenn Brot & Getreide krank machen

Univ.-Doz. Dr. med. Maximilian Ledochowski
TRIAS Verlag

Auszug (S. 70):

Und wenn es nicht Gluten ist?

Gluten ist zwar für den überwiegenden Teil der Getreideunverträglichkeiten verantwortlich, aber nicht für alle. Die anderen infrage kommenden Bestandteile aus Mehlkörper und Aleuronschicht können auf ganz unterschiedliche Weise Beschwerden hervorrufen.

Nachdem die Randschichten des Korns entfernt wurden, bleibt der Mehlkörper übrig (siehe Abbildung auf S. 23 des Buches). Der Mehlkörper besteht zum überwiegenden Teil aus Stärkekörnchen, zwischen denen sich das Klebereiweiß (Gluten) befindet, das für die Backfähigkeit des Mehls eine entscheidende Rolle spielt.

Die äußere Hülle des Mehlkörpers bildet die sogenannte Aleuronschicht. Sie enthält Fett und Eiweiß als Reservestoffe für den Keimling. Je nach Mahlprozess kann die Aleuronschicht im Mehl vorhanden oder mit den Randschichten entfernt worden sein. Als Ursache einer Unverträglichkeit von Getreideprodukten kommen außer Gluten auch

Weizenkeimlektin (siehe unten)

Enzymmangel (siehe S. 73 des Buches) und

Allergien gegen Getreidebestandteile

(siehe S. 80 des Buches) infrage. Die dafür verantwortlichen Substanzen befinden sich im Mehlkörper oder in der Aleuronschicht.

Interressant?

Das Buch: “Wenn Brot & Getreide krank machen” von Univ.-Doz. Dr. med. Maximilian Ledochowski, erschienen in TRIAS Verlag, ist ein praktischer Ratgeber in dem Sie Wissenswertes über viele weitere Bestandteile der Getreide und des täglichen Brotes finden, die ähnlich wie das Gluten, Beschwerden auslösen können. Mit dem großen Selbsttest können Sie den Weg zu richtigen Diagnose verkürzen.

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