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Ur-Körner mit großer Zukunft

Auszug aus Hädecke Presse-Information:

Die kreativen vegetarischen und glutenfreien Rezepte mit den Getreidealternativen Amarant, Quinoa & Co. verbinden Genuss mit vielen gesundheitlichen Vorteilen.

Ob als ganzes Korn oder zu Mehl oder Flocken verarbeitet, sind Amarant, Quinoa, Hirse, Erdmandel, Teff aber auch Buchweizen, Esskastanie und Mais wunderbar für eine abwechslungsreiche, glutenfreie Küche geeignet. Der hohe Gehalt an Mineralien zusammen mit der Glutenfreiheit machen sie zu den perfekten Getreidealternativen in Küche und Backstube.

Die unkomplizierten vegetarischen Rezepte sind ein echter Genuss: von der Vorspeise über den kleinen Snack bis zum Hauptgericht und Dessert. Die ausführliche Warenkunde zeigt Geschichte, Anbau, Verarbeitung in der Küche und ernährungsphysiologische Aspekte auf.

Nicht nur Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit werden ihre Freude an den abwechslungsreichen pikanten und süßen Gerichten haben.

Erica Bänziger ist diplomierte Ernährungs- und Gesundheitsberaterin. Heute arbeitet sie als selbstständige Referentin und Ausbilderin. Die Köchin aus Leidenschaft beweist mit ihren Rezepten immer wieder, wie lustvoll gesunder Genuss sein kann. Von ihr erschienen bei Hädecke zahlreiche erfolgreiche Kochbücher.

Ausgezeichnet mit der Silbermedaille der GAD, der gastronomischen Akademie Deutschlands .

Quinoa, Amaranth, Teff & Co.
glutenfreie und vegetarische Genussrezepte von Erica Bänziger
Fotos: Andreas Thumm

140 Seiten, 32 Farbfotos, 185 x 240 mm, mattcellophaniertes Hardcover

Hier ein Rezept mit Bild, speziell für unsere Kunden aus dem Buch: Quinoa, Amarant, Teff & Co. von Erica Bänziger, Hädecke Verlag, entnommen .

Quinoa-Kokosmakronen

Zutaten:

20 Backoblaten, nach Belieben (z. B. Backoblaten von Hoch oder Hammermühle)
125 g feiner Quinoa- oder Hirseschrot (oder z. B. Hirseflocken von Werz)
125 ml Kuh-, Hafer- oder Reismilch
125 g Kokosflocken
4 EL flüssiger Honig
1 Prise Vanillepulver
50 g flüssige Butter
2 Eiweiß

Zubereitung:

1. Quinoaschrot in der Milch 2 Stunden quellen lassen. Kokosflocken, Honig, Vanillepulver und Butter unterrühren. Eiweiß steif schlagen und unterziehen.

2. Oblaten auf einem Backblech verteilen, Makronenmasse esslöffelweise darauf geben. Oder das Backblech mit Backpapier belegen und Makronenmasse esslöffelweise daraufsetzen.

3. Quinoa-Makronen in der Mitte in den auf 175 °C vorgeheizten Ofen schieben und etwa 20 Minuten backen.

Wir wünschen Guten Appetit!

Sie möchten gerne auch andere Rezepte aus dem Buch „Quinoa, Amarant, Teff & Co. ausprobieren?
Dann bestellen Sie gleich hier bei QUERFOOD glutenfrei leben >>

TEFF – wertvolles Urkorn – von Natur aus glutenfrei

Teff ist neben Quinoa und Amaranth eines der drei sogenannten Urkörner. Es stammt aus Äthiopien, wird aber heute auch in ganz Europa angebaut. Teff ist auch als Zwerghirse bekannt.

Doch was macht Teff-Mehl so besonders?

Erst mal ist Teff glutenfrei, was es für alle Zöliakiebetroffenen interessant macht. Das Geheimnis des Teffs liegt aber in den Inhaltsstoffen. Neben einem hohen Eisen und Calciumgehalt, was die Bildung von roten Blutkörpern anregt, ist es vor allem der niedrige glykämische Wert, der dafür sorgt, das dem Körper im Gegensatz zu anderen Getreiden oder gar Zucker, verteilt über einen relativ langen Zeitraum von mehreren Stunden, Energie in Form von Glukose zu Verfügung gestellt wird. So ist Teff hervorragend für Ausdauersportler aber auch als guter Snack auf der Arbeit für Zwischendurch geeignet. Auch Marathonläufer Haille Gebreselassi schwört auf das aus Teff hergestellte Injera (Fladenbrot), dem äthiopischen Nationalgericht.

Teff-Körner sind sehr hart. Der Kern der Teffkörner lässt sich auch nicht von der Schale trennen, so dass Teff immer als Vollkornmehl vermahlen wird. Wir bekommen immer wieder Anfragen, ob Teff zu Hause auch in haushaltsüblichen Mühlen selber gemahlen werden kann. Da Teff so hart ist, kann dies Ihre Mühle beschädigen. Dazu kommt, dass Teff möglichst fein gemahlen werden muss, damit die besonderen Stärken vom Körper aufgenommen werden können. Auch auf den Geschmack und die Viskosität des Teiges hat der Mahlgrad Auswirkungen. Je feiner desto besser, deshalb raten wir grundsätzlich vom Selbermahlen des Teffs ab. Wir haben aber Teff-Körner auf Lager die wir Ihnen auf Nachfrage auch gerne zusenden.

Teff ist relativ teuer. Dies liegt einerseits an geringen Ernten die pro Quadratmeter Anbaufläche geerntet werden können. Zum anderen ist Teff vom Äthiopischen Staat lizensiert. Für Europa hat eine holländische Firma die Lizenz zum Verkauf von Teff. Bei QUERFOOD glutenfrei leben erhalten Sie das günstige Teffmehl hell oder dunkel von Coeliamo. Dieses unterscheidet sich vor allem in der Pigmentierung (Farbe). Grundsätzlich werden aber dunkleren Getreiden mehr Antioxidantien zugesagt.

Wenn Sie Brote aus Teff backen und sich nicht sicher sind, empfehlen wir Ihnen vorerst nicht mehr als 30% Teff zu verwenden. Teff schmeckt leicht nussig-süßlich, kann aber auch bittere Noten enthalten. Wir haben allerdings schon Brote aus 100% Teff probiert, die sehr lecker waren.

Auch beim Teff freuen wir uns natürlich über Ihre Rezepte! 😉
Siehe: „Tauschen Sie sich reich

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