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6 Tipps für mehr Freude am Brotbacken

Glutenfreies Brot zu backen ist nicht einfach. Zum Glück gibt es immer mehr Backmischungen und Rezepte, die das Backen erleichtern. Aber ohne ein gewisses Grundwissen gelingt das Brot leider nicht immer oder zumindest nicht immer so, wie man es gerne hätte. Wir haben bewährte Tipps zusammengetragen, die Euch hoffentlich im Alltag helfen.  

Tipps:

1. Ein gut durchgebackenes Brot mit fester Kruste hält länger.
Damit sich eine schöne Kruste bilden kann, sollte das Brot nach dreiviertel der Backzeit aus der Backform genommen und auf einen Gitterrost zum Weiterbacken gelegt werden. Auch wenn das Brot nach Ablauf der Backzeit auf einem Rost im Backofen gelassen wird, bekommt es eine festere Kruste.

2. Wer vor dem Backen die Oberfläche des Brotes mit Wasser einpinselt und mit Körnern oder Getreideflocken bestreut, erhält eine glänzende leckere Kruste.

3. Auch wenn das Backen im Ofen etwas länger dauert: Es empfiehlt sich, mehrere Brote gleichzeitig auf Vorrat zu backen. Zum Aufbewahren einfach gut verschlossen in Gefrierbeuteln einfrieren. Aber erst, wenn die Brote wirklich richtig abgekühlt sind. Unbedingt im Ganzen einfrieren – in Scheiben trocknet das Brot schneller aus. Gefrorene Brote langsam im Kühlschrank auftauen – dann schmecken sie besser.

4. Das Brot im Ofen bei Ober- und Unterhitze oder bei Umluft (um ca. 20°C niedrigere Backtemperatur) backen. Dazu ein Backblech auf der untersten Schiene des Ofens mit Wasser füllen und „mitbacken“. Der Dampf sorgt dafür, dass der Teig nicht austrocknet und die Oberfläche des Brotes nicht einreißt.

5. Damit das Brot innen nicht trocken und krümelig wird, kann man auf ein sogenanntes Brühstück zurückgreifen: Am Vortag oder zumindest einige Stunden vor dem Brotbacken kocht man anderthalb Tassen Getreide auf: Hirse oder/und Buchweizen und die gleiche Menge an Ölsaaten wie Sesam, Leinsaat, Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne ca. 20 Minuten lang in der dreifachen Menge Wasser. Die Körner nehmen das Wasser auf und geben, wenn sie im Teig verarbeitet werden, die Feuchtigkeit ins Brot ab. Das macht das Brot kräftiger und saftiger.

6. Die Behauptung, dass man unbedingt Zucker braucht damit die Hefe aufgeht ist falsch. Ohne Zucker dauert es einfach nur ein wenig länger.

Quellen:
„Glutenfrei backen. Brot, Kuchen und Gebäck bei Zöliakie“, Simone Stefka, Pala Verlag
„Glutenfrei und Laktosefrei backen“, Nora Kircher, Walter Hädecke Verlag
“Happy Baking - Glutenfrei“, Franziska Schweiger, GU Verlag
“ReformhausKurier” (2011)

Genussvoll Leben ohne Gluten

Auszug aus der Hädecke Presse-Information:

Von einer Betroffenen für Betroffene: praxisnahe Informationen der Heilpraktikerin Nora Kircher mit vielen Rezepten und Tipps für den Alltag.

Ob für zu Hause oder unterwegs: Anleitungen, Ratschläge und praktische Tipps für Patienten mit Sprue, Zöliakie oder Getreideallergie. ( … )

Mit ihrer positiven Art macht die Autorin Mut, ein normales Leben zu führen, ohne das Gefühl von Verzicht und Verbot zu haben. Medizinische Grundlagen und ernährungsphysiologische Abläufe werden für jeden gut verständlich erläutert, die zahlreichen Rezepte und hilfreichen Adressen und Bezugsquellen ergänzen den nützlichen Ratgeber.

Nora Kircher muss selbst glutenfrei leben und ist Autorin mehrerer Ernährungsratgeber. Sie ist aktives Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Zöliakie und Heilpraktikerin, leitet ein Seminarzentrum für Gesundheit und berät seit vielen Jahren Menschen, die Diät halten müssen. Zudem ist sie Dozentin für Heilpraktiker an der Paracelsus-Schule Hannover.

Leben ohne Gluten bei Zöliakie, Sprue und Getreideallergien
Praktischer Ratgeber mit über 150 Rezepten von Nora Kircher

Edition GesundheitsSchmiede
186 Seiten, 148 x 220 mm, Broschur

Ein Beispielrezept aus dem Buch:

Gepuffte Reis- oder Glasnudeln

Bei einer Chinareise hatten wir die Möglichkeit einem Koch über die Schulter zu schauen. Dabei wurden Glasnudeln für eine Suppe gepufft. Ich habe es später mit Reisnudeln versucht und festgestellt, dass dies auch geht. In China wird es nicht als Nascherei gegessen, aber ich habe schon manchem Freude damit gemacht. Probieren Sie es aus. Es geht schnell und macht Spaß.

1 große Tasse Olivenöl                                                                            
Reisnudeln oder Glasnudeln
Kräutersalz
Rosenpaprika, mild

Das Öl in einem kleinen Kochtopf erhitzen, bis ein hineingehaltener Holzkochlöffel Blasen freisetzt. Dabei darf das Öl nicht rauchen.
Die Reisnudeln zerbröseln und esslöffelweise einstreuen. In wenigen Sekunden sind sie gepufft. Salzen und je nach Geschmack mit Rosenpaprika würzen.
Die Glasnudeln mit einer Schere in kleine Stücke schneiden und, genau wie Reisnudeln, im heißen Fett puffen.

Rezept entnommen aus
Leben ohne Gluten bei Zöliakie, Sprue, Getreideallergievon Nora Kircher, © Hädecke Verlag

Wir wünschen Guten Appetit!

Sie möchten gerne mehr über Nora Kircher wissen oder auch andere Ihrer Rezepte ausprobieren?
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