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Willkommen im Querfood News-Blog!

Liebe QUERFOOD Blog Leser,
für einige von Euch stehen die Sommerferien bzw. der wohlverdiente Sommerurlaub kurz vor der Tür. Eine unvergessliche Reise zu planen ist nicht gerade ein Kinderspiel. Für einen Gluten-Allergiker eine Reise zu planen, ist eine ganz andere Liga…
Meine letzte ‘glutenfreie’ Reise ging nach Boston und New York. Damit ich dort auf kein kulinarisches Highlight verzichten oder gar verhungern muss, hab ich bereits in den Wochen davor intensiv im Internet nach glutenfreien Bäckereien, Restaurants und Produkten rund um Boston und New York recherchiert. In beiden Städten hab ich mir dann fünf Hotspots ausgesucht, die laut Blogs und anderen online Plattformen für Gluten-Allergiker absolutes Pflichtprogramm sind! Meine Erwartungen wurden übertroffen und meine Geschmacksnerven waren begeiestert!
Die glutenfreien Highlights der Reise könnt Ihr bei mir im Blog unter REISEN nachlesen!
Damit auch Euer anstehende Sommerurlaub oder der nächste Wochenendetrip ein kulinarisches Highlight wird, verrate ich Euch jetzt meine 5 glutenfreien Reisetipps!
Der erste und wahrscheinlich beste Tipp den ich Euch geben kann, ist Google. Bevor ich in eine andere Stadt fahre, wird vorher immer gegoogelt. Mit den richtigen Keywords, findet man (falls vorhanden) ganz schnell glutenfreie Restaurants, Bäckereien und Einkaufsmöglichkeiten.
1. Schon bei der Auswahl des Reiseziels fängt die Recherche an. Ob und wo gibt es in der Nähe einen Supermarkt mit glutenfreiem Angebot, gibt es ein Reformhaus oder Restaurants die auf Zöliakie eingestellt sind? Wenn es weder eine glutenfreie Einkaufsmöglichkeit oder Restaurant gibt, muss man entweder ein Apartment mieten, Essen mitbringen und selber kochen oder im schlimmsten Fall Hungern. Eine gute Adresse für die Suche nach internationalen glutenfreien Einkaufsmöglichkeiten und Supermärkte ist www.glutenfreeroads.com

2. Hat man sich für ein Reiseziel entschieden, braucht man einen Flug! Meist gibt es auf Flügen, die länger als 2 Stunden dauern, eine Mahlzeit. Viele Airlines bieten mittlerweile die Möglichkeit an ein glutenfreies Essen zu bestellen. Ein glutenfreies Flugzeugessen kann spätestens 48 Stunden vor Abflugszeit bestellt werden. Einfach die Airline anrufen, Ticketnummer oder Buchungscode bereithalten und ein ‘gluten-free meal’ bestellen. Bei Lufthansa kann man sein ‘Special Meal’ sogar online bei der Buchung auswählen. Falls an Bord aus irgendeinem Grund das glutenfreie Essen verloren geht oder vergessen wurde, hab ich immer eine kleine Snacktüte dabei, mehr dazu später!
3. Hat man den Flug gebucht, sollte man sich um die Hotelbuchung kümmern. Noch gibt es sehr wenige Hotels die glutenfreies/laktosefreies Frühstück anbieten. Aus dem Grund ist es mir persönlich wichtiger dass das Hotelzimmer eventuell über eine kleine Küche verfügt. In New York hatte das Hotel neben einem Toaster, sogar einen kleinen Kühlschrank! Ich konnte mir also aussuchen ob ich auf dem Zimmer frühstücke oder mit meinen Toastabags und Brot mit in den Speisesaal gehe!

4. Jetzt fehlt nur noch eine Sache: Man sollte unbedingt ausgedruckt oder auf dem Handy eine genaue Erklärung für glutenfrei und Zöliakie in der jerweiligen Landessprache mitnehmen. Für Englisch und Deutsch gibt es bereits im Querfood Shop die DELICARDO FOODCARDS. Für (fast) alle anderen Sprachen gibt es auf www.celiactravel.com in eine Karte für Zöli’s zum Ausdrucken!

5. Zuletzt sollte man sich einen gewissen Proviant mitnehmen. Der fängt bei mir schon im Flugzeug an. Wenn alle anderen eine klitzle-kleine Tüte Knabberzeugs bekommen, packe ich meine Salini’s von Schär aus. Falls aus irgendwelchen Gründen mein glutenfreies Essen verloren oder vergessen wurde, hab ich noch ein paar weitere Snacks dabei: EAT NATURAL Riegel, ein paar belegte Brote und vielleicht noch einen Apfel oder Banane! Im Koffer hab ich dann wie schon erwähnt die Toastabags dabei. Außerdem sollte man vorsichtshalber 2 Packungen Brot und ein paar weitere glutenfreie Snacks mitnehmen, natürlich hier auch an den Rückflug denken!
Wenn man sich also schon vorab um alles gekümmert hat, kann eigentlich nichts mehr schief gehen und es lässt sich viel entspannter in den Urlaub fliegen oder fahren! Man kann jede Minute vom Urlaub genießen, ohne sich wegen glutenfreien Einkaufs- oder Restaurantmöglichkeiten den Kopf zu zerbrechen.
Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Urlaub!
Bis bald, Eure Katie
Bereits unausgepackt lässt sich der Geschmackszauber erahnen, den Sie beim Naschen erleben werden. Entdecken Sie die Vielfalt, die Ihnen die Firma Landgarten mit ihren neuen Schokosnack-Sorten bietet! Mit einem farbenfrohen Design und einer neugierig machenden Produktbeschreibung verspricht der Hersteller ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis.
Dabei gilt für Sie als Käufer: die Produktqualität, die von Landgarten nach außen hin erkenntlich gemacht wird, ist auch im Produkt selbst zu finden. Landgarten ist als Hersteller von Nasch- und Knabberspezialitäten besonders stolz auf die hohen Qualitätsstandards, die bei der Produktherstellung seit Gründung gewahrt werden. Diese versprechen neben einem kontrolliert biologischen Anbau und gentechnikfreien Inhaltsstoffen ebenso Glutenfreiheit.
Da die Produkte von Landgarten zudem mit einem Fairtrade-Siegel versehen sind, wird Ihnen wahrhaftig Naschen ohne Sünde garantiert. Sagen Sie uns, was Sie von den Schokosnacks von Landgarten halten.
Rüsten Sie Ihren Naschschrank auf! Testen Sie die Kombinationen:
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 Erdbeere liebt Vollmilch-Schokolade |
 Beere liebt dreierlei Schokolade |
 Cranberry liebt Orangen-Schokolade |
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 Haselnuss liebt Vollmilch-Schokolade |
 Ingwer liebt Zartbitter-Schokolade |
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Trotz etwas regnerischem Wetter fand dieses Jahr wieder unser Sommerfest 2010 in unseren Räumen und auf unserem Hof in Putzbrunn statt. Einen Überblick über das Programm finden Sie unter Sommerfest bei Querfood glutenfrei leben.
Hier eine kleine Auswahl: Vermissen Sie ein spezielles Foto? Oder haben Sie Anregungen für das nächste Jahr. Eine kleine Mail an info@querfood.de genügt.

 Der Lagerverkauf
 Der Poensgen Frischemarkt
 das schmeckt :-)
 Der Stand der DZG Südbayern
 Stöbernde Kunden im Lagerverkauf
 Kunden beim Stöbern
 Glutenfrei-Backkurs mit Frau Dittmann/sz-glutenfrei
 Die leckeren Brötchen etc. aus dem Backkurs
 Das wirklich sehr leckere glutenfreie Essen des Gashof Obermaiers

 Da war für jeden ein Kuchen dabei, oder zwei, oder drei...
 Gut besucht trotz Regen.

 Frau Wohlschlegel | Schnitzer bzw. Schnitzerbräu
 Herr Müller-Thederan | Dr. Schär
 Herr Hartkopf | Sibylle-Diät
 Kunden am Stand der Spezial-Diät-Bäckerei-Poensgen
 Unsere kleine Hüpfburg - die Große musste wegen Regen leider im Haus bleiben.
 Kinder-Schminken
 geschminkte Kindergesichter - Auswahl der Motive
 Kinderfahrzeuge für die Kids
 Der Luftballonwettbewerb wird vorbereitet.

 Der Start des Luftballonwettbewerbes, wir haben bis jetzt ca. 20 Karten zurückbekommen.
Ich möchte mich bei allen Besuchern, Austtellern, dem Catering-Team des Gasthof Obermaier, und natürlich bei unseren Mitarbeiter für das tolle Gelingen bedanken!
Vermissen Sie ein spezielles Foto? Oder haben Sie Anregungen für das nächste Jahr. Wir freuen uns über Ihren Kommentar!
Und für unser Sommerfest 2011 haben wir auch schon Sonne bestellt
Einige unserer Produkte, wie z.B. die Cornflakes von Lima oder auch einige Ruf-Artikel, weisen auf den Produktverpackungen den Hinweis: “Kann Spuren von Gluten enthalten.” aus. Insbesondere für Neubetroffene stellt dies eine Verunsicherung dar, die wir hier gerne auflösen möchten.
Laut der nun nicht mehr ganz so neuen Kennzeichnungsverordnung für verpackte Lebensmittel, gültig seit November 2005, sind Hersteller verpflichtet mögliche Allergene auszuweisen. Alle Zutaten müssen sowieso in absteigender Reihenfolge angegeben werden. Hervorgehobene Zutaten wie z.B. Schokolade bei Schoko-Croissants, müssen prozentual angegeben werden.
Eventuell versteckte Allergene (z.B. Weizenstärke als Bindemittel in Gewürzen, oder durch Kontamination über die Raumluft) müssen extra ausgewiesen werden. Hersteller müssen also einmal versteckte Allergene in den Zutaten herausfinden und zweitens mögliche Kontaminationen z.B. auch in der Abpackmaschine herausfinden. Für Gluten gilt lt. Codex Alimantarius der sehr geringe Grenzwert von 20ppm. (20 parts per million). Zur Verdeutlichung können Sie sich eine Strecke von 10km aus Zuckerwürfeln mit 1cm Kantenlänge vorstellen, lediglich 20 dieser Zuckerstücke dürften aus Gluten bestehen.
QUERFOOD glutenfrei leben prüft die tatsächlichen Kontaminationsrisiken unabhängig solcher Hinweise. Es kann sein, dass wir Hersteller nicht listen, obwohl diese laut Auszeichung als glutenfrei einzustufen wären. Wie im Fall der Lima Cornflakes, kann es aber auch sein, das Artikel mit dem Hinweis auf Spuren von Gluten in unserem Sortiment sind, wenn in einem persönlichen Gespräch die tatsächlichen Risiken als gering eingestuft wurden. Lima hat uns z.B. (natürlich nur telefonisch) versichert, dass es sich um einen rein rechtlichen Hinweis handelt, da das tatsächliche Risiko praktisch nicht existiert.
Leider gibt es auch heute noch Hersteller, die die Kennzeichnungsverordung nicht kennen, bzw. verfolgen. Es muss also leider davon ausgegangen werden, das insbesondere kleinere Hersteller diese Allergenhinweise trotz “Gefahr” nicht ausweisen. Andererseits gehen viele Hersteller “auf Nummer sicher” und weisen Allergene trotz geringer oder keiner Risiken aus. Andere Hersteller sind zu großzügig in der Bewertung Ihrer Risiken und geben Ihre Produkte als glutenfrei aus, obwohl es Risiken gibt. So sind einige Reissorten von Rapunzel zwar lt. Zutatenliste und Allergenausweis als glutenfrei einzustufen. Bei unserer Überprüfung des Rapunzel-Sortiments haben sich dann aber Zweifel ergeben, auch telefonisch wollte man uns die Glutenfreiheit nich bestätigen, so dass wir diese aus dem Sortiment genommen haben.
Fazit:
In den allermeisten Fällen, stellen diese ja eher günstigen Artikel eine mögliche Ergänzung der reinen Glutenfrei-Sortimente von Dr. Schär & Co dar.Letzendlich hängt es auch von Ihrem “Grad der Zöliakie” ab; Wenn Sie eher empfindlich sind, sollten Sie diese Produkte eventuell meiden.

Insbesondere für Neubetroffenene der Zöliakie, aber auch, wenn Sie sich einfach gesund ernähren wollen, sind die Produkte von mct-basis-plus ideal:
Eine der Folgen von Zöliakie ist bei Neubetroffenen ein Mangel an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen mit den dazu gehörigen Begleiterscheinungen wie zum Beispiel Müdigkeit und Blässe, Unwohlsein, Bauchschmerzen und Durchfall.
Der Grund für die mangelhafte Aufnahme an Nährstoffen liegt in den entzündeten und verflachten Darmzotten. Als Folge der Erkrankung des Darms ist auch die Verdauung so genannter essentieller Fettsäuren deutlich erschwert.
Wofür braucht der Körper Fettsäuren und was sind essentielle Fettsäuren?
Der Körper braucht gesättigte und ungesättigte Fettsäuren (Lipide) u.a. als Energielieferant. Zudem wirken sie sich neben zahlreichen anderen positiven Eigenschaften unterstützend auf das Immunsystem und das seelische Befinden aus.
Manche Lipide können vom menschlichen Körper im Fettstoffwechsel selbst gebildet werden. Andere wichtige Fettsäuren müssen jedoch mit der Nahrung aufgenommen werden, diese sind die so genannten “essentiellen Fettsäuren”. Sie wirken entzündungshemmend und stellen die wichtige Versorgung mit fettlöslichen Vitaminen sicher.
Was macht mct-basis-plus so besonders?
mct-basis-plus nutzt die Tatsache, dass der Organismus mittelkettige Fettsäuren leichter verdauen kann als langkettige. Die mct-basis-plus Produkte bestehen bis zu 85% aus mittelkettigen Fettsäuren (kurz mct), die sehr aufwendig aus Kokosfett gewonnen werden. Diese wertvollen und gesunden mct´s können auch bei verkümmerten Darmzotten innerhalb weniger Minuten vom Darm aufgenommen werden – im Gegensatz zu handelsüblichen, langkettigen Speisefetten.
Gleichzeitig enthalten die mct-basis-plus Produkte 15% essentielle Fettsäuren aus bestem Lein- und Distelöl. Diese sind reich an lebenswichtigem Omega 3 + 6. Erst in der Kombination mit mct-Fetten wird dieser Anteil an essentiellen Fettsäuren vertragen und kann den Aufbau von Darmschleimhautzellen unterstützen.
Was bedeutet mittel- oder langkettig?
Zunächst einmal sind Fettsäuren Verbindungen, die aus einer Carbonsäuregruppe und einer unterschiedlich langen Kohlenwasserstoffkette bestehen. Mit ‚mittelkettig‘ oder ‚langkettig‘ ist also die Kohlenwasserstoffkette gemeint.
Grundsätzlich kann der Körper mittelkettige Fettsäuren besser verdauen als langkettige. Die Aufnahme von langkettigen Fettsäuren ist daher aufgrund der Verkümmerung der Darmzotten bei Zöliakie besonders schwer.
Welche Produkte gibt es von mct-basis-plus?
Das mct-basis-plus Sortiment besteht aus echten Genießer-Produkten, die nicht nur gesund sind, sondern auch die geschmackliche Vielfalt Ihrer Küche bereichern. Egal ob zum Kochen, Backen, Braten oder einfach direkt aufs Brot: Zaubern Sie mit dem feinen Speiseöl leckere Salate oder verfeinern Sie Ihre eigenen Brot- oder Backkreationen mit der buttrig-feinen Margarine. Für große und kleine Naschkatzen empfehlen wir die zartschmelzende Schokocreme, die sich auch hervorragend für schokoladige Backgenüsse eignet.
“Wer isst anders?” - So lautet das Motto auf dem diesjährigen Welt-Zöliakie-Tag in Dortmund.
Ähnlich wie vor zwei Jahren in Hamburg, gibt es diesmal wieder eine Outdoor-Veranstaltung in einer Zeltstadt auf dem Friedensplatz. Wir erinnern uns gerne an den besonderen Reiz dieser “Zirkus-Atmosphäre”, der den Welt-Zöliakie-Tag in Hamburg 2007 zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten gemacht hat.
Zu unserem 10-Jährigen-Jubiläum können Sie an unserem Stand besondere Schnäppchen machen. Lassen Sie sich überraschen.
Selbstverständlich sind wir aber auch da, um Ihren Fragen Rede und Antwort zu stehen. Wenn Sie uns also persönlich kennen lernen wollen, ist dies eine super Gelegenheit.
Selbstverständlich hat die DZG ein rundes Programm organisiert:
- 11:00 Uhr: Demonstrationszug durch die Dortmunder Innenstadt vom Hauptbahnhof zum Friedensplatz
- ab 11:30: Programm auf dem Friedensplatz mit Life-Musik, Kinderschminken, Promi-Talk, Kabarett, Koch-Show, Herstellerausstellung, etc.
- 16:00 Ausklang des Tages
Das QUERFOOD-Team freut sich auf Ihren Besuch am Stand Nr. 7!
Eine einfache Frage, deren Antwort leider etwas komplizierter ist.
Enthält “reiner” Hafer Gluten?
Hier kommt das erste Jein: Vereinfacht ausgedrückt, scheinen die Eiweißbestandteile des Hafers nicht im gleichen Umfang für Zöliakiebetroffenene schädlich zu sein, wie die Eiweißbestandteile bekannter glutenhaltiger Getreidesorten. Deswegen sind die üblichen Nachweise des Glutens, die eben auf diese Eiweißbestandteile reagieren, nur bedingt geeignet Gluten nachzuweisen. Hafer enthält diese Eiweißbestandteile aber in geringerem Maß. (ca. 25% soviel wie in Weizen).
Wie erfolgt beim Hafer der Nachweis auf Glutenfreiheit?
Der Nachweis auf Gluten erfolgt beim Hafer mit Hilfe wissenschaftlicher Studien. Es gibt ca. 15 Studien, welche die Toxizität von Hafer bei Zöliakie untersucht haben. In diesen Studien werden Zöliakie-Patienten Haferproben oder Placebos zum Verzehr verabreicht. Anhand der körperlichen Reaktionen der entsprechenden Gruppe, kann dann eine Aussage über die Toxizität getroffen werden. Ca. die Hälfte der Studien hat den Verzehr von Hafer empfohlen, während die andere Hälfte der Studien davon abrät. Das zweite Jein also.
Warum gibt es so unterschiedliche Ergebnisse in den Studien?
Dies ist schwer zu sagen. Bei vielen Studien war die Quote der Studien-Abbrecher hoch. So werfen Kritiker den Pro-Hafer Studien vor, diese Studien-Abbrecher nicht nachverfolgt zu haben. Andere Kritiker werfen den Kontra- Studien vor, dass diese ja fast ausschließlich aus dem Süden Europas kommen. Dort gibt es Hersteller, die seit jeher Produkte ohne Hafer (+ glutenfreie Weizenstärke) herstellen. In Nordeuropa gibt es wiederum eher Hersteller, die diese Zutaten verwenden. Komisch ist also, dass es im Norden entsprechend eher Pro-Hafer-Studien gibt. So gibt es ein Nord-Süd-Gefälle, in dessen Mitte sich Deutschland befindet. Selbst in Deutschland kann man dieses Nord-Süd-Gefälle beobachten. Ausnahmen bestätigen die Regel: Auch aus Norwegen gibt es bereits Kontra-Studien. An dem zweiten Jein ist also nicht zu rütteln.
Wie ist es rechtlich? Darf ein Hersteller Haferprodukte als glutenfrei verkaufen?
Laut dem neuen Codex Alimentarius Standard ist es erlaubt, auch Produkte mit Hafer glutenfrei zu benennen, wenn diese den Grenzwert von 20ppm einhalten. Dies muss in Analysen nachgewiesen werden. Diese Produkte müssen allerdings nicht komplett aus Hafer bestehen. Es können auch Hafer und andere Zutaten gemischt werden. Dies ist unserer Meinung nach aber kritisch, da der verwendete Test ja eben nicht auf die Eiweißbestandteile des Hafers anspricht, sondern auf die Eiweißbestandteile von Weizen ausgelegt ist. Das in diesen Tests also eine Toxizität nicht nachgewiesen werden kann ist nicht verwunderlich, da Hafer diese Bestandteile nur zu 25% enthält. (siehe erster Abschnitt)
Was sagt die Deutsche-Zöliakie-Gesellschaft?
Die DZG befürwortet den Verzehr von Hafer nicht, empfiehlt aber Zölikie-Betroffenen, die trotzdem Hafer essen möchten, nicht mehr als 50g pro Tag zu essen und dies nur unter ärztlicher Aufsicht. Wichtig ist, dass dies speziell angebauter und verarbeiteter Hafer sein muss, um Kontaminationen mit anderen Getreiden zu vermeiden. In Skandinavien wird dies über Felder geregelt, die in Mitten von Wäldern und fernab anderer Felder bestellt werden. Es müssen spezielle Erntemaschinen, Mühlen Verpackungsmaschinen etc. hierfür verwendet werden. Auf keinen Fall darf herkömmlicher Hafer verzehrt werden, da dieser kontaminiert sein kann.
Wird QUERFOOD glutenfrei leben Hafer-Produkte listen?
Jein! Querfood wird im Sinne einer sicheren glutenfreien Ernährung vorerst keine Haferprodukte listen. Haferprodukte im Sinne des oben erwähnten neuen Codex Alimentarius, sind uns auch (noch) nicht bekannt. Wir haben bereits Muster von “sauberem” Hafer und auch von Haferkeksen verkostet. Inwieweit diese aber dem neuen Codex entsprechen ist noch unklar.
Fazit:
Sozusagen ein Doppel-Jein Reinen Hafer an sich kann man vermutlich als Glutenfrei bezeichnen. Auch dies ist aber abschließend nicht geklärt. Auch wissenschaftliche Studien konnten bisher keine eindeutige Empfehlung geben. Durch die hohen Kontaminationsrisiken darf aber auf keinen Fall normaler Hafer verzehrt werden.
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Update 09.06.2010:
Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach glutenfreien Haferprodukten und vielen persönlichen Gesprächen z.B. auf Messen und in unserem Lagerverkauf, haben wir uns nun entschlossen, Haferprodukte die speziell glutenfrei angebaut und hergestellt werden, zu listen.
Alle diese Artikel sind deutlich gekennzeichnet, so dass auch Neubetroffenen sich erst eine eigene Meinung zu diesem Thema bilden können. Den Anfang machen wir mit dem glutenfreien Hafermehl und verschiedenen Haferbreien von Provena.
Weitere wie Produkte wie Haferknäcke, Haferkekse etc. werden folgen.
1. Was ist der Codex Alimentarius?
Der Begriff Codex Alimentarius kommt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt Lebensmittel-Regeln.
Als Codex Alimentarius wird der Lebensmittelstandard der Vereinten Nationen bezeichnet. Dieser stellt eine Sammlung von Richtlinien und Beschlüssen über die Lebensmittelsicherheit und Produktqualität der Codex-Alimentarius-Kommission dar. Die Codex-Alimentarius-Kommission ist ein gemeinsames Gremium zweier Organisationen der Vereinten Nationen: der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) sowie der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Der Codex Alimentarius wurde 1963 erstmals herausgegeben und geht dabei auf den Codex Alimentarius Austriacus zurück. Diese Kommission wurde 1891 in Österreich gegründet und hat ab 1910 erstmals einen Codex definiert.
Die heute gültige Richtlinie CODEX STAN 118-1979 CODEX STANDARD FOR FOODS FOR SPECIAL DIETARY USE FOR PERSONS INTOLERANT TO GLUTEN wurde dann 1983 erstmals beschlossen und seit dem zweifach überarbeitet.
Am 20. Januar 2009 trat die EU-Verordnung 41/2009 in Kraft, welche neue Grenzwerte für Glutenfrei-Produkte rechtssicher definiert.
2. Was hat sich geändert?
Neu ist der sogenannte duale Kodex. Das bedeutet, dass es nun zwei Stufen der Glutenfreiheit gibt:
- Glutenfrei dürfen sich alle Produkte nennen, die den bekannten Grenzwert von 20mg/kg (entspricht 20ppm) Gluten einhalten. Neu ist hier, dass dieser Grenzwert auch für Produkte mit Hafer und glutenfreie Weizenstärke gilt. Der gesonderte Grenzwert von 200ppm für glutenfreie Weizenstärke wurde also aufgehoben.
- Mit der Bezeichnung sehr geringer Glutengehalt dürfen Hersteller nun die Produkte benennen, die zwischen 21 und 100mg Gluten pro Kg (entspricht 21 -100ppm) Gluten enthalten. Hafer und glutenfreie Weizenstärke sind hier aber erst einmal ausgeschlossen. Lediglich bei speziell ausgewiesenen diätischen Lebensmitteln, dürfen hier auch Hafer und glutenfreie Weizenstärke enthalten sein.
Sowohl die Bezeichnung glutenfrei, als auch sehr geringer Glutengehalt müssen in der Nähe des Artikelnamens ausgewiesen werden.
3. Ab wann gelten die neuen Regelungen?
Der neue Codex Standard wurde bereits im August 2008 verfasst. Die EU hat nun mit der Verordnung 41/2009/EU – Zusammensetzung und Kennzeichnung von Lebensmitteln, die für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit geeignet sind, den Codex Alimentarius zum 20.01.2009 in geltendes Recht umgesetzt. Es gilt eine Übergangsfrist von drei Jahren, so dass spätestens zum 01.01.2012 alle Produkte den neuen Regelungen entsprechen müssen.
4. Was bedeuten die Änderungen für mich?
Erst einmal erhalten Sie zukünftig Lebensmittel der Kategorie glutenfrei, die strengeren Grenzwerten unterliegen und Ihnen damit insbesondere bei hoher Empfindlichkeit gegenüber Diätfehlern Sicherheit geben. Der neue Grenzwert sehr geringer Glutengehalt ist für Menschen mit einer geringen Empfindlichkeit gegenüber Gluten gedacht.
Es bleibt aber abzuwarten, ob es überhaupt Artikel für diese Kategorie geben wird, da damit ja jeder Hersteller einen Großteil seiner potentiellen Kunden nicht bedienen würde. Es wird sich vermutlich hierbei also um wenige Grenzfälle handeln. Die DZG wird zukünftig nur Artikel der Kategorie Glutenfrei (< 20 ppm) in die Aufstellung glutenfreier Lebensmittel aufnehmen.
Alle Infos zur Glutenfreien Weizenstärke finden Sie in unserem Blog-Beitrag “Wie ist das eigentlich mit der Glutenfreien Weizenstärke?”
Links:
Hinweis:
Dieser Artikel stellt keine Gesundheitsberatung dar. Sollten Sie unsicher sein, gehen Sie bitte zu einem Arzt oder Ernährungsberater.
So oder ähnlich lautet eine oft gestellte Frage zu Produkten bei unserem Kundenservice. Grundsätzlich gilt: Je mehr der üblichen Zutaten in “herkömlichen” Broten bei der Herstellung glutenfreier Lebensmittel weggelassen werden, desto mehr entfernt sich auch der Geschmack und die Konsistenz von herkömmlichen Weizenprodukten. Umso allergenfreier ein Produkt ist, desto schwieriger ist es, das gewohnte Geschmacksbild zu erreichen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Weizen oder Milch weggelassen werden.
Insofern war die Entwicklung der glutenfreien Weizenstärke, bei der man das Gluten aus den restlichen Weizenbestandteilen wäscht, nur eine logische Konsequenz. Ermöglicht sie doch das Herstellen glutenfreier Lebensmittel, die den “Herkömmlichen” kaum nachstehen.
Die Verfahren zur Herstellung glutenfreier Weizenstärke haben sich in den letzten Jahren enorm verbessert. So ermöglichen moderne Weizenstärken die Herstellung von Lebensmitteln, die unter 0,002% oder 20 ppm (Parts per Million / Glutenanteile pro 1 Million Anteile) aufweisen. Die glutenfreie Weizenstärke, die noch vor 5-10 Jahren verwendet wurde, hatte zwischen 100 - 200 ppm und ist damit also auf keinen Fall mit der heutiger Zeit vergleichbar. Der Grenzwert zur Verwendung der Bezeichnung glutenfrei, wurde daher nun im Neuen Codex-Alimantarius-Standard auf 20 ppm gesenkt. Produkte mit glutenfreier Weizenstärke die unter 20ppm aufweisen, finden Sie zum Beispiel bei den Firmen Poensgen, Coeliamo und Lifestyle-Healthcare. Finax oder auch Meingast verwendet.
Es kann also sehr gut sein, dass Sie vor 10 Jahren eine Reaktion bei Backwaren mit glutenÂfreier Weizenstärke hatten, die nun bei aktuellen Produkten nicht mehr auftritt. Trotzdem gilt: Haben Sie die Vermutung schon einmal auf glutenfreie Weizenstärke reagiert zu haben, sollten Sie vorsichtig bleiben und erst mal nur kleine Mengen dieser Produkte essen. Dies hängt immer auch von der persönlichen Verträglichkeitsschwelle ab. In Skandinavien ist die glutenfreie Weizenstärke mittlerweile völlig anerkannt. Dort findet man sehr viele Produkte damit.
Betrachtet man die rein lebensmitteltechnische Nachweisbarkeit von Gluten, ist die Verwendung von beispielsweise Maismehl von Herstellern, die kein eigenes Labor haben, kritischer anzusehen. So wurde z.B. bei der Warenannahme der Produktion von Coeliamo noch nie eine Charge glutenfreie Weizenstärke zurückgegeben. Bei Maismehl ist dies schon mehrfach vorgekommen. Die Kontaminationsrisiken auf dem Feld, in der Mühle, der Abpackung bzw. auch im Lager und auf Transportwegen sind hier kritischer anzusehen. Manche Hersteller haben aber nicht die Möglichkeit dies im eigenen Labor herauszufinden.
Fazit:
Sind sie als Zöliakie-Betroffener eher unempfindlich bei Diätfehlern, stellen Produkte mit glutenfreier Weizenstärke für Sie eine gute Möglichkeit dar, sehr leckere Produkte zu erhalten. Sind Sie eher empfindlich was Diätfehler angeht, sollten Sie es auch bei der gf. Weizenstärke langsam angehen. Lebensmitteltechnisch gilt moderne glutenfreie Weizenstärke nach den neuen Grenzwerten des Codex Alimentarius als glutenfrei (Grenzwert von 20ppm wird eingehalten).
Neuen Zöliakie-Betroffenen wird jedoch geraten im ersten Jahr nach der Diagnose keine glutenfreie Weizenstärke zu essen, damit man für den Fall, dass keine Besserung der Symptome eintritt, diese Produkte als möglichen Fehler bei der ärztlichen Nachkontrolle ausschließen kann.
In der erweiterten Suche unseres QUERFOOD glutenfrei leben Onlineshops haben wir bereits seit drei Jahren die Möglichkeit geschaffen, Artikel auch nach der glutenfreien Weizenstärke zu filtern. Unter “Mein Konto” können Sie diese Abfragen auch dauerhaft speichern. So bekommen Sie nur Artikel angezeigt, die Sie vertragen.
Auch dieses Jahr können Sie uns wieder auf diversen Produktausstellungen in ganz Deutschland besuchen und mit uns reden oder Fragen stellen. Der erste Termin ist bereits Ende Februar in der Berliner Charité.
1. Produktausstellungen
28.02.2009 - Arzt-Patientenseminar Berliner Charité, Termin ist noch nicht bestätigt.
16.05.2009 - Weltzöliakietag 2009 - Dortmund - Hier finden Sie den (noch etwas unaussagekräftigen) Flyer der DZG zum “Weltzölitag” Hier geht es zur Website http://www.welt-zoeliakie-tag.de/
11.07.2009 - Sommerfest bei QUERFOOD glutenfrei leben. Link zur Infoseite über das Sommerfest 2008. Bereits zugesagt hat Herr Poensgen sen. für ein oder zwei Backkurse in unserer Bäckerei.
19.09.2009 - DZG Oktoberfest München-Aschheim
31.10.2009 - DZG Mitgliederversammlung Filderstadt
11. 12.2009 Arzt-Patientenseminar Dresden, Carl-Gustav-Carus-Universität
Diese Liste ist noch nicht vollständig und wird bei Bekanntgabe neuer Termine/Änderungen aktualisiert. Schauen Sie einfach ab und zu vorbei.
2. Lagerverkauf in Putzbrunn bei München
Mo. - Do. 8:30 - 17:00
Fr. 8:30 - 16:00
Jeden 1. + 3. Samstag im Monat: 09:00 - 13:00 Uhr
zur Umfrage über den QUERFOOD glutenfrei leben Lagerverkauf
Weitere Infos zum Lagerverkauf finden Sie auf www.querfood.de/
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